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>> charttechnik aktuell
(vom 30.11.2011)
Die
Conwert-Aktie konnte sich in den vergangenen
Wochen der schwachen Gesamtmarkttendenz nicht
entziehen und entwickelte sich teilweise sogar etwas
schwächer als der heimische Index. In einer
YTD-Betrachtung hat Conwert den Markt jedoch
deutlich outperformt, was bei einer
Negativperformance von - 22 %, gegenüber einer
ATX-Entwicklung von etwa - 40 % im
Vergleichszeitraum jedoch auch noch nicht wirklich
erfreut.
Aber das ist Vergangenheit und, wie
immer im Investmentgeschäft, gilt es, die
aussichtsreichsten Veranlagungen für die Zukunft zu
finden und da spielt Conwert für uns weiterhin eine
entscheidende Rolle. Wir betrachten es auch nicht
als ungewöhnlich, dass in einer Phase äußerst
negativer Marktstimmung, ein Quartalsbericht dazu
genützt wird, um die Bilanz mit erhöhter
kaufmännischer Vorsicht zu bereinigen. Vor diesem
Hintergrund macht uns das, in erster Linie durch
Bewertungsanpassungen des ECO-Portfolios und die
Resag-Abschreibung, geschwächte Nettoergebnis für
das 3. Quartal 2011 auch nicht überdimensionale
Sorgen. Erfreulich waren jedenfalls die deutliche
Steigerung der Vermietungserlöse auf knapp 160 Mio.
Euro für die ersten 3 Geschäftsquartale des
laufenden Jahres, sowie die, auf 38,3 % gestiegene
Eigenkapitalquote.
Etwas unter unseren Erwartungen lag
sicherlich der NAV pro Aktie mit 15,07 Euro zum
Bewertungsstichtag. Conwert notiert damit aktuell
mit einem Abschlag von rund 44 % zum Buchwert. Im
Vergleich dazu haben beispielsweise Immofinanz und
CA Immo derzeit einen noch deutlicher unter dem NAV
liegenden Aktienkurs, jedoch sind die
Geschäftsmodelle auch nicht ganz vergleichbar. Der
Conwert-Konzern ist mit seinen geographischen
Schwerpunkten Österreich und Deutschland,
beziehungsweise mit der Konzentration auf den
Wohnimmobilienbereich hier sicherlich etwas anders
und auch konservativer aufgestellt.
Das, zuletzt wieder verstärkt
aufgenommenen, Aktienrückkaufprogramm des
Unternehmens ist eine gewisse Bestätigung für die
Zuversicht des Managements und bestätigt auch uns,
als Aktionäre, in der Ansicht, dass sich die Aktie
auf einem attraktiven Kaufniveau befindet. Dieser
Meinung waren wir bereits, als wir vor einigen
Wochen zu etwas höheren Preisen für unser
Depot zukauften. Mittlerweile hat sich, durch
die Kursrückgänge, das Potential, nach unserer
Meinung, weiter erhöht.
Im Chartbild erkennt man eine
markante Unterstützungszone bei rund 8 Euro. Auch
eine Tradingrange zwischen 8 und 10 Euro lässt sich
interpretieren. Durchaus stark ist die
Widerstandszone bei 10 Euro, es wird wohl noch ein
paar Anläufe brauchen, bis sie nachhaltig
durchbrochen wird. Danach wäre der Weg frei in
Richtung 12,40 Euro, was wir, sowohl aus
fundamentaler, wie auch aus technischer Sicht, als
angemessenes Kursziel für die kommenden Monate
betrachten würden.

alle informationen, die in unserem service-bereich
bekannt gegeben werden, sind eigene einschätzungen
der pi5 consulting gmbh, die nach bestem wissen aus
fundamentaler und technischer sicht getroffen
werden. sie stellen weder finanzanalysen im sinne
des wertpapieraufsichtsgesetzes, noch
anlageempfehlungen dar. selbstverständlich können
sich die märkte auch ganz anders entwickeln und die
prognosen sich später als falsch herausstellen.
daher sind alle angaben trotz sorgfältigster
erstellung ohne jede gewähr. |