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>> kommentare aktuell (vom
01.02.2012)
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Aktienmarkt Wien +++ Was gerade so
auffällt …
immofinanz:
Starke Outperformance des Immo-ATX in den letzten
Wochen. Auch heute wieder deutlich im Plus bei
akzeptablen Handelsvolumina. Bei knapp über 2,50
jedoch Eintritt in eine massive charttechnische
Widerstandszone, daher kurzfristige Konsolidierung
wahrscheinlich. Mittelfristig ausgesprochen gutes
Potential, getragen von Stabilisierung der
Konjunkturaussichten in Osteuropa, ausgezeichnetem
Management und stark verbesserter Transparenz.
Abschlag vom NAV auf den aktuellen Kurs noch immer
deutlich über 50 %. Erwartete Nettodividende von
0,15 Euro je Aktie, also 6 % Dividendenrendite auf
dem aktuellen Kursniveau. Sinnvoll wäre wohl ein
Aktienrückkaufprogramm, sobald mehr Klarheit über
die Liquiditätsentwicklung der näheren Zukunft
(Stichwort Wandelbonds) herrscht.
Intercell:
Lange habe ich nichts mehr über
Intercell geschrieben und seit 28.08.2009 haben wir
kein Stück der Aktie mehr gehalten (siehe
Musterdepothistorie). Zu enttäuschend waren
Umsatzentwicklung, Liquiditätsverbrauch,
Kommunikation durch das Unternehmen und die
Rückschläge bei verschiedenen Pipelineprodukten. In
den letzten Tagen kam nun etwas Leben in den Titel.
Das neue Management bemüht sich Vertrauen zurück zu
gewinnen. Die operative Entwicklung, die
Bilanzstruktur und auch die Verkaufserfolge von JE
lassen weiterhin zu wünschen übrig. Bleibt
hauptsächlich die Fantasie, dass ein Pharmakonzern
sich das verbliebene Produkt- bzw.
Entwicklungsportfolio aneignen möchte. In diesem
Fall könnte ein Übernahmepreis bei knapp 49
Millionen vorhandenen Aktien schon noch deutlich
über den aktuellen Kursniveaus liegen. Wir bleiben
vorsichtig und investieren weiterhin nicht in den
einstigen Highflyer der Wiener Börse.
RBI und
Erste Bank:
Die beiden Finanzkonzerne, deren
Kurs in den vergangenen Quartalen so stark unter die
Räder gekommen war, haben in den letzten Wochen ein
sehr starkes Comeback gezeigt. Eine leichte
Beruhigung der Staatsschuldenthematik, vorsichtige
Ansätze einer etwas nachvollziehbareren politischen
Vorgangsweise in Ungarn, sowie die voranschreitende
konjunkturelle Stabilisierung in Osteuropa haben
hier wertvolle Beiträge geleistet. Beide Banken
betrachten wir als gut aufgestellt und gut gemanagt,
mit erheblichem langfristigem Potential. Die
günstige Refinanzierung sollte auch in den kommenden
Quartalen für die Möglichkeit guter Strukturbeiträge
sorgen. Kurzfristig ist die Wahrscheinlichkeit einer
Konsolidierung allerdings groß, auch weil bei beiden
Titeln nun deutliche technische Widerstandszonen
vorhanden sind.
Schöller
Bleckmann:
Einer der besten Performer des
Jahres 2011 am Wiener Aktienmarkt, SBO, ist ein
wenig verhaltener in das neue Jahr gestartet. Aber
das könnte sich rasch wieder ändern. Die Aktie
versucht gerade aus dem, sehr kurzfristigen,
Abwärtstrend auszubrechen. Die Chancen, dass das
gelingt stehen sehr gut. Operativ sollten die Ampeln
ohnehin auf grün stehen, da wir ein weiteres
Ansteigen der Rohölpreise im Jahresverlauf erwarten
und die Erschließung von Ölfeldern tendenziell immer
herausfordernder wird und den Einsatz bester
Technologien verlangt. Beachtlich auch, wie stabil
sich das Unternehmen durch die
Wirtschaftsturbulenzen der vergangenen Jahre den Weg
gebannt hat. In die Eigentümerstruktur könnte man
zusätzlich etwas Kursfantasie hineininterpretieren.
SBO bleibt aus unserer Sicht ein attraktives
Investment.
rhi:
Schon oft hat man sich in den
letzten Jahren von der Aktie mehr erwartet, als es
dann geworden ist. Da ging es uns nicht anders.
Dennoch zählt der Titel aus fundamentaler Sicht
weiterhin zu unseren Favoriten. Der Kurszuwachs seit
Jahresbeginn ist ermutigend, ein weiterer Anstieg
Richtung 20 Euro könnte, auch aus technischer Sicht,
unmittelbar bevorstehen. Die Entwicklung des
Konzerns schreitet gut voran, die Eigenversorgung
mit Rohstoffen ist ein großes Thema, das sich
unserer Meinung nach schon in den kommenden Jahren
bezahlt machen wird. Die Managementlösung ist
positiv einzuschätzen, erhöhte Kontinuität wäre
wünschenswert. Der Titel zählt für uns zu den
attraktivsten und unterbewertetsten am heimischen
Aktienmarkt und bleibt in unserem Depot stark
gewichtet.
Alle Informationen, die in diesem Text bekannt
gegeben werden, sind eigene Einschätzungen der
pi5-consulting gmbh, die nach bestem Wissen aus
fundamentaler und technischer Sicht getroffen
wurden. Sie stellen weder Finanzanalysen im Sinne
des Wertpapieraufsichtsgesetzes, noch
Anlageempfehlungen dar. Selbstverständlich können
sich die Märkte auch ganz anderes entwickeln und die
Prognosen sich später als falsch herausstellen.
Daher sind alle Angaben, trotz sorgfältigster
Erstellung, ohne jede Gewähr. |